GameFeature show

GameFeature

Summary: GameFeature bietet ein einfaches Konzept um Podcasts genießen zu können. Daher lautet auch unser Slogan: Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen! Für uns bedeutet das Spaß am Spiel und an unserem Projekt, das es bereits seit September 2007 gibt! Wir sind insgesamt 10 Redakteure, die dieses Projekt in ihrer Freizeit gestalten und gemeinsam mit der Zielgruppe ihrem Hobby nachgehen. Zusammen über aktuelle Spielethemen diskutieren ist unsere Leidenschaft und die möchten wir unseren Hörern und Besuchern natürlich näher bringen. Aber was hebt uns eigentlich von anderen Spieleportalen ab? Natürlich unsere Podcasts! Alle Formate, sei es ein Test, ein Magazin, ein Interview oder eines unserer zahlreichen Spezialformate. Alles kannst du online direkt und ohne Umwege anhören. Dabei ist es uns wichtig on Demand 24/7 jederzeit verfügbar zu sein! Natürlich liegt unser Fokus darauf, schnell den gewünschten Podcast zu finden. Die Webseite bietet hierzu den passenden Überblick, während reine Podcastbegeisterte uns direkt via RSS Feed von überall her hören können.

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Podcasts:

 GameFeature, das Magazin Level 183 - Zukunft Streaming? | File Type: audio/mpeg | Duration: 1946

Es ist etwas still geworden rund um die neue Spieleplattform Google Stadia, die noch dieses Jahr durchstarten will. Dennoch soll es im Sommer Neuigkeiten geben und siehe da die Antwort von Sony und Microsoft ist schon da! Die beiden Rivalen trafen sich und versuchen gemeinsam Google zu trotzen! Wer wird gewinnen und wird überhaupt hierzulande Streaming ein großes Thema werden?

 Borderlands Game of the Year Edition PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 559

Nach der Handome Collection mit Teil zwei und dem Pre-Sequel bekommen Borderlands-Fans jetzt auch Teil eins noch einmal für die aktuellen Konsolen und in HD spendiert. Wobei die Grafik mit dem Cel-Shading-Look an sich damals schon recht zeitlos war und man daher die Verbesserung kaum spürt. Enthalten in der Game of the Year Edition sind natürlich alle DLCs, somit können sich Fans und Neulinge das Komplettpaket jetzt nochmal zu Gemüte führen ohne die alten Konsolen aufbauen zu müssen. Doch gibt es außer der Grafik noch Änderungen? Ja, es gibt kleine Gameplay-Optimierungen, welche im ursprünglichen Teil noch nicht enthalten waren, wie das automatische Aufsammeln von Items, die auf dem Boden liegen oder die Minimap. Das Menü wurde an Teil zwei angepasst und ist jetzt auch leichter zu bedienen. Trotz aller Verbesserungen merkt man dem Spiel das Alter doch an, denn die Maps wirken recht leer und man muss viel herumrennen um Quests zu erledigen und abzugeben, da war Teil zwei doch schon einen Schritt weiter. Nichtsdestotrotz lohnt sich der Kauf für Neulinge gerade im Hinblick auf den bald erscheinenden dritten Teil.

 Fade to Silence PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 560

Schon auf der gamescom letztes Jahr habe ich „Fade to Silence“ bei THQ sehen können, und seitdem habe ich mich auf dessen Erscheinen gefreut. Überleben in einer eisigen Welt in der Blizzards toben und auch noch Monster umherstreifen ist schon eine Herausforderung. Unser Held Ash stellt sich dieser, und das natürlich nicht wirklich freiwillig. So erkunden wir die postapokalyptische Welt um Ressourcen zu sammeln und unser Überleben zu sichern. Mit der Zeit schließen sich auch Verbündete an und so wird auch das Lager immer besser ausgestattet. Und spätestens, wenn man den wirklich coolen Schlitten mit den Wölfen hat, kann man noch weitere Distanzen in der Welt zurücklegen und natürlich jede Menge neuer Gebiete erforschen. Die Geschichte beginnt zwar sehr nett, wird aber mit der Zeit auch immer weniger interessant und verfällt für mein Empfinden zu einem Beiwerk. Die Steuerung ist ebenso nicht gerade berauschend, was sich gerade auch in den Kämpfen immer wieder bemerkbar macht. Optisch sieht das Spiel hübsch aus und wenn ein Blizzard durch die Welt hinwegfegt sieht das auch cool aus, man merkt aber, dass es hie und da nicht so sauber aussieht wie es wahrscheinlich könnte. Einen Koop-Modus in einem Survival-Spiel zu integrieren ist eine coole Sache. Jedoch gibt es hier einige Einschränkungen, die diesen Modus leider nicht hervorstechen lassen. Die Sounds im Spiel sind sehr gut gemacht und auch die Sprecher/innen machen einen guten Job. Das ganze Setting mit der großen Welt in der man sich befindet macht schon Spaß. Es gibt viele Möglichkeiten, wobei einige dann doch nicht so konsequent umgesetzt wurden um das Spiel von anderen Survival-Spielen abzuheben. Jede Menge Stunden an Spielspaß kann man mit „Fade to Silence“ aber trotz allem erleben.

 World War Z PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 569

Ja, Max Brooks (der Sohn von Filmlegende Mel Brooks) hat einiges Tolles für Zombiefans erschaffen. Sein „Zombie Survival Guide“ ist ebenso lesenswert wie das Episodenbuch „World War Z“ und „Zombieparade“. Leider wurde in der Verfilmung zu „WWZ“ mit Brad Pitt sehr viel verändert, und trotzdem war er gute Unterhaltung. Doch, dass dieser Film als Vorlage für ein Spiel herhält, vor allem viele Jahre nach dem Kinostart, hat mich schon überrascht. Als Fan von Zombiefilmen und Zombiegames habe ich mich aber auf das Spiel gefreut. Wurde ich enttäuscht? Nicht wirklich. Eigentlich bekam ich genau das serviert was ich mir vorgestellt hatte. In unterschiedlichen Szenarien kann man sich mit unterschiedlichen Helden gegen die Untoten zur Wehr setzen. Sehr nett ist auch, dass man seine Fähigkeiten und auch das Waffenarsenal aufleveln kann. Diese Szenarien spielen in unterschiedlichen Städten weltweit, unterscheiden sich aber nur durch die Location und die Helden die man spielen kann. Denn eigentlich hetzt man immer von Punkt A zu Punkt B und erledigt so viele von den Untoten wie möglich. Es gibt zwar Hintergrundgeschichten, diese sind nett aber haben keine besondere Wirkung oder Nachhaltigkeit. So ist es für Einzelkämpfer zwar möglich in der 4er Gruppe loszujagen da die restlichen Teammitglieder mit KI aufgefüllt werden, der richtige Spielspaß kommt aber natürlich vor allem in einer Gruppe mit Freunden auf. Zwar gibt es auch einen PVP in dem ebenfalls Zombies mitmischen, jedoch ist und bleibt der Koop das um und auf bei diesem Spiel. Und man muss schon ehrlich sein. Es wirkt wie ein „Left for Dead 3“. Bis auf das Setting wurde sehr viel übernommen. Allerdings ist es oft besser etwas Bewährtes neu zu interpretieren. Einzelspieler sollten sich überlegen ob sie alleine in einem für Koop ausgelegtem Spiel unterwegs sein wollen. Für Gruppenkämpfer, die gemeinsam Horden wie im Film bekämpfen wollen, und L4D Fans ist das Spiel gut geeignet.

 Days Gone PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 1221

Ach schon wieder ein Zombie-Spiel! Aber gerade Days Gone sollte man durchaus eine Chance geben. Nicht nur unglaublich große Zombie- ähh sorry Freakerhorden erwarten uns hier, nein auch eine wunderschöne große Open World wird uns präsentiert. Diese strotzt nur so vor lauter Gefahren an jeder Ecke. Die Endzeitstimmung ist durch die realistischen verschiedenen Fraktionen glaubhaft wiedergegeben. Leider kann man dieses von der eigentlichen Story nicht sagen. Diese plätschert vor sich hin und hat nur gute Ansätze, die jedoch nicht zu Ende gedacht worden sind. Daher ist diese nur Mittel zum Zweck. Das macht uns aber nichts, denn in der Spielwelt gibt es unglaublich viele verschiedene Aufgaben, die bewältigt werden müssen um Ruhmpunkte bei den einzelnen Basen zu erlangen. Hierdurch können wir uns verbesserte Vorräte besorgen. Aber auch Open World typisch steigen wir auf und dürfen unsere Fertigkeiten stetig steigern. Das Craftingsystem unterstützt uns im Kampf gegen Tiere, Freaker und andere Gruppierungen und dann wäre da noch der Survival-Aspekt des Games. Nein keine Angst, ganz so ernst nehmen die Entwickler das Wort Survival nicht. Tatsächlich haben sie einen tollen Mix aus Action und Survival gefunden um den Spielspaß zu fördern. So müssen wir uns um unseren Begleiter, das Motorrad stetig kümmern: Reparieren und aktiv betanken und auch unsere Lebensanzeige sowie die Ausdauer kontrollieren. Denn anders als in anderen Spielen stellt sich die Lebensanzeige nach einem Kampf nicht wieder automatisch auf 100% ein, sondern bedarf Heilungsvorräte. Es wäre jedoch so schön gewesen einen perfekten Zombieshooter zu bekommen, wenn da nicht die nervigen Bugs und Slow-Downs wären. Auf der normalen PS4 wandert in vielen Actionpassagen die Framerate ins Bodenlose und gleicht schon fast einer Diashow und immer wieder schaffen es zahlreiche Bugs unseren Spielspaß zu trüben. Die immer wieder auftretenden Ladescreens stören zudem ebenfalls den Spielfluss und das Erlebnis erheblich. So müssen wir leider deutlich abwerten, obwohl wir eigentlich nur wenig zu bemängeln haben.

 My Time at Portia PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 702

My Time at Portia hat mich von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen. Die wundervolle Musik und die niedliche Grafik sorgen dafür, dass man sich direkt im Menü wohl fühlt. Das Spiel ist eine Simulation im Stil von Harvest Moon oder Stardew Valley. Wir haben unsere eigene kleine Werkstatt am Rande der Stadt Portia und müssen unser Zuhause neu aufbauen, indem wir Items sammeln, aus den Rohstoffen Werkzeuge oder Maschinen herstellen, mit denen wir wiederum neue, bessere Items herstellen können und so weiter. Anders als in Stardew Valley müssen wir allerdings wenig eintönige Feldarbeit erledigen und können uns ganz dem Erforschend der Welt und der Ruinen widmen, denn dort gibt es einiges zu entdecken. Das Setting ist nämlich in einer postapokalyptischen Welt, in der sich alles um den Bau von Maschinen dreht. Wir sehen hier und da Ruinen aus vergangenen Tagen und dennoch wirkt die ganze Welt sehr idyllisch. In Portia leben sehr viele Menschen, mit denen wir eine Beziehung aufbauen können, das können wir durch das Erledigen von Quests, das Übergeben von Geschenken oder einfach durch Schere-Stein-Papier-Spielen. Die alten Ruinen laden uns ein sie zu Erkunden und Rohstoffe oder Relikte zu sammeln und Gegner zu bekämpfen. Der Rollenspiel-Aspekt ist recht simpel aber gut eingebaut, wir können unsere Welte mit Levelaufstiegen verbessern und uns spezialisieren. My Time at Portia ist definitiv ein sehr motivierendes Spiel, bei dem man auch wirklich gut entspannen kann, aber auch Anreize hat besser zu werden und die Welt zu erforschen.

 Warparty Switch Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 689

Warparty erinnert uns direkt zu Beginn an Warcraft 3 im Steinzeitlook. Es handelt sich nämlich um ein klassisches Echtzeitstrategie-Spiel, welcher daher auch eher auf dem PC beheimatet ist. Ich habe mir die Portierung auf die Switch angeschaut und ob die Steuerung gut angepasst wurde. In Warparty gibt es drei Fraktionen mit eigenen Einheiten und einer eigenen Kampagne. Die Story ist dabei aber völlig belanglos und man merkt, dass der Fokus eher auf dem Multiplayer liegt, den es auf dem PC auch gibt, doch der Knaller ist, dass in der Switch Version völlig darauf verzichtet wurde. Außerdem wurde die Steuerung nicht wirklich optimal für die Konsole angepasst, das haben andere Genrevertreter schon besser hinbekommen. Im Handheld-Modus ist es sehr anstrengend zu spielen, da die Texte winzig klein sind. Doch zurück zum Spiel an sich. Das Setting der Fantasy-Steinzeit gefällt mir gut und ist sehr innovativ und schön gestaltet, außerdem gibt es Dinos und Dinos sind toll. Die drei Fraktionen spielen sich ein wenig unterschiedlich. Es gibt Untote, Weise und Wildländer, alle Anführer haben eigene Fähigkeiten und Zauber, die Einheiten sind jedoch recht ähnlich. Es gibt neben der Kampagne auch noch den Hordenmodus, in dem ihr Wellen von Gegnern besiegen müsst und den Skirmish-Modus als freies Spiel gegen die KI. Auf Dauer fehlt aber der Multipayer-Modus, da solche Spiele einfach dafür gemacht sind und immer gegen die KI zu spielen langweilig wird. An sich ist Warparty ein gutes RTS-Game, welches man allerdings nicht auf der Switch spielen sollte.

 Snooker 19 PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 892

Ich spiele tatsächlich seit Amiga Zeiten Billiard-Spiele auf PCs oder Konsolen. Auch habe ich in meiner Jugend tatsächlich für kurze Zeit Billiard gespielt und finde es durchaus interessant und sehr fordernd. Besonders beim Snooker ist es wichtig einen Schritt voraus zu denken und nicht nur die Kugel einzulochen, sondern gleich zu bedenken wo könnte die weiße Kugel danach liegen bleiben, damit ich einen guten Ausgangspunkt für den nächsten Stoß besitze. Aber auch das Blocken um den Gegner in einer schlechen Position stehen zu lassen, hat durchaus seinen Reiz. Snooker 19 bietet dieses durchaus, da die TV ähnliche Optik sehr gut zum Spiel passt und sich gut einbettet. Zunächst haben wir durch die Top Down Ansicht die beste Übersicht um eine mögliche Kugel anzuvisieren, dann dürfen wir Feinarbeit in der Egoperspektive vornehmen und zu guter Letzt wechseln wir in die Vogelperspektive um die Stoßstärke zu dosieren. Das ist durchaus logisch und bietet uns vom Gameplay einen guten Zugang zum Spiel an sich. Auch die Physik der Kugeln wirken hier durchaus realistisch, was ich besonders wichtig finde. Da Snooker 19 mit einer offiziellen Lizenz daherkommt dürfen wir zahlreiche Stars in verschiedenen Tunieren übernehmen und mit ihnen auch im Multiplayer glänzen. Doch die Spielmodi lassen zu wünschen übrig. Zwar heißt das Spiel immer noch Snooker 19, dennoch wäre es schön auch Pool oder Trickshot anzubieten. Auch eine Erstellung eines eigenen Stars mit den wir uns deutlich besser identifizieren könnten suchen wir vergeblich. Somit dürfte Snooker 19 sicherlich von der Optik und den Gameplay überzeugen, dennoch fehlt da einfach noch etwas um als sehr gutes Sportspiel durchzugehen.

 Death end re;Quest PS4 Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 1087

Von den Machern von der Neptunia-Reihe stammt dieses Spiel mit dem Titel Death end re;Quest. Man merkt die Ähnlichkeiten zu der anderen Hauptreihe von Idea Factory bereits beim ersten Anblick der Charaktere. Süße Mädchen in abgefahrener Rüstung und bewegte Bilder gepaart mit Kampf- bzw. Entdeckungsarealen und schon haben wir eine Art Klon von Neptunia. Aber, ich muss ehrlich gestehen, dass mir Death end wesentlich besser gefallen hat, was vor allem an den Gore-Beschreibungen und auch an der Verschmelzung zwischen Realität und Videospiel liegt. Gleich zu Beginn wird uns ausschweifend der Endkampf, der Tod unserer Hauptcharakterin Shina detailreich beschrieben. Heraushängende Eingeweide, fontänen von Blut und schwubs wird ihr von einem riesigen Monster der Kopf abgebissen… Ok ich bin beeindruckt, gern mehr davon. Was folgt ist eine Reise hin zum „perfekten Ende“, was Shina erreichen muss, denn sie steckt in einem MMO fest, was durch Bugs so kaputt ist, dass sie dort nicht mehr herauskommt. Am anderen Ende der Leitung sitzt Arata der mit ihr zusammen das Spiel einst programmiert hat und versucht ihr zu helfen. Jetzt kommt der interessante Part, man kann die Fähigkeiten beider Welten nutzen um Shina zu helfen. Einige Wege sind im Spiel geblockt und können erst freigeschalten werden, wenn in der realen Welt bestimmte Events passiert sind oder Arata Hinweise zu Objekten gesammelt hat, die Shina im Spiel gefunden hat. Doch was wirklich klasse ist, ist die Fähigkeit von Arata das Spiel zu hacken dass völlig neue Modi eingebaut werden, sodass es von rundenbasiertem RPG zu einem Shooter wechselt. Generell finde ich das Kampfsystem am gelungensten. Nicht nur, weil man die Modi ändern kann, sondern weil es viel mehr taktische Möglichkeiten gibt, wie Buff-Felder, Kombos oder Summons, dazu jedoch im Podcast mehr. Und obwohl ich von der Idee her echt begeistert war ein RPG in einen Shooter zu verwandeln, war die Steuerung dafür nicht ausgelegt. Zielen mit dem Kontroller war die Pest und daher blieb ich meist beim RPG. Ansonsten haben mich die langen Dialoge genervt. Meistens überspringe ich sowas, aber bis zu einem gewissen Punkt muss man sie lesen bzw. hören. Leider war es bei Death end häufig so, dass ich gestorben bin, weil ich nicht die richtigen Dialogoptionen gewählt habe. Daher hier mein Tipp: Lesen und speichern, viel viel speichern. Speichert auf mehreren Slots und überschreibt sie nicht. Vertraut mir, es wird euch helfen.

 Anno 1800 PC Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 1318

Endlich mal wieder ein Anno in der Vergangenheit. Ehrlich gesagt haben mich die Zukunftsteile nie interessiert und bin tatsächlich mit dem eigentlichen Teil Anno 1602 groß geworden und habe die nachfolgenden Teile ebenfalls geliebt. Damals fehlte mir jedoch die Hardware Power um mich wirklich lange damit zu beschäftigen. Aber nun ist ja endlich Anno 1800 da und was soll ich groß sagen: Es ist einfach nur fantastisch! Ubisoft hat tolle Neuerungen hinzugefügt, wie z.B. den Planmodus wo wir Gebäude platzieren können auch wenn wir nicht die notwendigen Ressourcen verfügen. Dadurch ist zumindest schon einmal der Bauplatz reserviert und wir können durchaus besser einplanen. Ein deutliches Lob, dass der Zusammenhang zwischen der alten Welt und der neuen (zwei verschiedene Karten) nahtlos übergeht und nicht durch nervende Ladesequenzen gestört wird. Auch das aufwerten von unserer Bevölkerung geht nun realistischer, denn wenn wir Bauern zu Arbeitern aufwerten lassen fehlen uns die Bauern dementsprechend in der Landwirtschaft und wir müssen neue Bauernhäuser bauen. Ich könnte soviel gutes berichten, muß aber auch ein paar negative Sachen kurz loswerden. Der Krieg in Anno war nie die große Stärke der Serie. Nun wird dieser ausschließlich über Wasser geführt. Da es nicht sehr viele Schiffsklassen gibt kann dieses leider doch recht schnell ermüdend sein und sich lange hinziehen, da die KI auch deutlich dazu gelernt hat. Außerdem ist die Diplomatie für bestimmte Aktionen deutlich zu teuer und teilweise nicht nachvollziehbar. Wer aber darüber hinweg sieht, bekommt wahrscheinlich eines der Besten Strategiespiele derzeit!

 Weedcraft Inc. PC Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 591

Als ich den ersten Trailer gesehen habe, war ich sofort neugierig. Gab es schon mal ein Spiel dieser Art? Ich glaube nicht! Zur Story muss ich nicht viel sagen, je nach Szenario haben wir unterschiedliche Geschichten, aber der Ablauf ist erstmal der gleiche. Wir haben fast nichts und müssen klein anfangen. Wir züchten unsere ersten Pflanzen, bewässern und pflegen sie bis sie ausgewachsen und bereit zum Verzehr sind. Dann einen Ort suchen wo man das Zeugs am besten unters Volk bringen kann. Je nach Ort treffen wir auf Konkurrenz die wir am besten vertreiben. Entweder steigern wie die Qualität unserer Produkte oder senken den Preis. Ab und zu gibt’s dann auch Ärger mit der Polizei, aber je nachdem wie gut wir mit denen befreundet sind, werden wir entweder ignoriert oder wir wandern ins Gefängnis. Im späteren Verlauf haben wir auch Angestellte, die uns den Alltag erleichtern. Das ist im Grunde das Spiel. Die Grafik ist passend, wir haben gute Texte bekommen und es wird zunehmend schwieriger. Hat man allerdings die zwei Szenarien bewältigt, wars das. Es gibt leider keinen freien Modus oder weitere Szenarien. Hinzu kommt, dass man das Spiel auch eher als „Klicker“-Spiel bezeichnen kann. Man wechselt von Menü zu Menü, klickt hier viel rum, da viel rum und dann geht’s wieder von vorne los. Weedcraft Inc ist eine witzige Idee, aber die Umsetzung leider ein bisschen mau.

 Grimshade PC Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 629

Grimshade sieht auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus, aber der Schein trügt leider. Es wurde von einem ca. 30-köpfigen Team in Russland entwickelt, was sogleich die Übersetzungs- oder Textfehler erklärt, und auf Kickstarter erfolgreich finanziert. Seitdem ich es getestet habe, gab es auch immer wieder, man könnte fast sagen täglich, Updates. Das Team von Talerock ist also bemüht sich um die Fehler zu kümmern. Aber kommen wir nun zu dem Hauptmerkmal von Grimshade – das Kampfsystem. Rundenbasiert kämpfen wir uns durch die 6x4 großen Kampfplätze, die eine Hälfte gehört uns, die andere Seite dem Gegner, bevor der Kampf jedoch startet, wird jedes Mal kurz zwischengespeichert, was erstmal gut ist, so kann man jeden Kampf neu starten, falls er nicht so lief wie geplant. Und planen sollte man wirklich viel! Anfangs habe ich noch auf dem Schwierigkeitsgrad Normal gespielt, bin aber irgendwann auf einfach und letzendes auf sehr einfach gewechselt. Nicht unbedingt, weil ich schlecht bin (das kann aber gut sein), sondern eher wegen der Spielgeschwindigkeit. Die Animationen sind sehr langsam und träge, was den Kämpfen ein bisschen die Dynamik nimmt, so kann ein eigentlich kurzer Zwischenkampf schon gerne ein paar Minuten gehen, da jede Aktion im Schneckentempo ausgeführt wird. Eine Beschleunigungsfunktion wäre hier nett gewesen, aber vielleicht kommt sowas noch in eines der Updates. Ich glaube, wirklich Spaß könnten hier nur Veteranen des rundenbasierten Kämpfens haben, Neulinge werden meiner Meinung eher schnell gefrustet sein.

 Yoshi's Crafted World Switch Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 589

Nach der Woll-Optik im letzten Teil begibt sich der knuddelige Drache diesmal in eine Welt voller Bastel-Objekte. Dort sind alle Dinge selbstgemacht, aus Papier, Pappe, Stoff oder auch Filz. Die Musik wirkt auch handgemacht…allerdings eher wie von Grundschülern, welche gerade Blockflöte üben. Auf Dauer kann die einem schonmal auf die Nerven gehen. Das Gameplay ist ähnlich zum Vorgänger und Yoshi schluckt wieder alles Mögliche um daraus dann Eier als Wurfgeschosse zu machen. Diesmal können wir allerdings nicht nur nach links und rechts, sondern auch nach vorne und hinten gehen, also quasi fast 3D. Im Hintergrund gibt es auch oft versteckte Geheimnisse, welche wir abschießen können. Generell ist die Jagd nach den Sammelobjekten das, was den Anreiz ausmacht. Leider muss man später die Level oft erneut spielen, um die geforderte Anzahl an Blumen zu erspielen um weiter zu kommen. Ein großer Spielspaß ist wieder der Koop-Modus, in dem man aber gut aufpassen muss, da man sich sehr oft im Weg steht oder dem anderen auf den Rücken springt, obwohl man nur vorbei wollte, auch das kann mitunter die Nerven strapazieren, allerdings ist der Schwierigkeitsgrad sehr einfach, sodass wir kaum Probleme in den Leveln bekommen. Wer also ein entspanntes Jump`n`Run sucht, der ist hier bestens bedient.

 Generation Zero PS4 PodCast Test | File Type: audio/mpeg | Duration: 737

Schweden in den Achtzigern. Es könnte alles perfekt sein. Hätten sich Abba nicht 1982 aufgelöst und Roboter das Land überrannt. Warum das passiert ist, ist lange Zeit ein Rätsel. Leider wird das Ganze in „Generation Zero“ auch nicht wirklich spannend erzählt. Aber wir geben uns nicht geschlagen und begeben uns in die offene, recht schön gestaltete Spielwelt. Hier hat man natürlich Haupt- und Nebenmissionen, wobei diese eigentlich immer ziemlich identisch ablaufen. Eigentlich genauso identisch wie die Darstellung der Häuser und anderer Objekte. Es ist zwar alles hübsch dargestellt, aber es kommt einem immer wieder der Gedanke, dass die Schweden in den Achtzigern leider nur Einheitsware einkaufen konnten. Das Interieur und Gegenstände sind so gut wie immer gleich. Ein Haus gleicht dem anderen, und es gibt nicht viele unterschiedliche Varianten. Insgesamt gibt es ganz einfach zu viele Wiederholungen (spielerisch und optisch). Trotzdem ist die Grundidee immer noch interessant und es kommt auch immer wieder Spannung auf. Vor allem wenn man auf die Maschinen trifft. Von denen gibt es leider nur 6 unterschiedliche und auch deren KI ist entweder unterirdisch, oder sie sind Hellseher. Ich wurde oft entdeckt, obwohl dies eigentlich nicht möglich sein sollte. Die Kämpfe an sich sind spannend, und vor allem im Koop sehr unterhaltsam. Es empfiehlt sich auch mit anderen Mitspielern im Koop (leider nur Online) zu spielen, da man vor allem nach der Anfangsphase mehr Chancen hat. Leider wird mitunter der Fortschritt von beigetretenen Spielern nicht gespeichert, nur die aufgesammelten Objekte. „Generation Zero“ kann Spaß machen, wenn man sich an den Wiederholungen nicht stört und gerne Koop spielt. Es gibt es aber derzeit viele bessere Koop-Alternativen.

 Tom Clancy's The Division 2 PS4 | File Type: audio/mpeg | Duration: 1463

Nach über 200 Stunden mit „The Division“ und mehr als 100 Stunden mit „Ghost Recon: Wildlands“ war irgendwie klar, dass ich mich auch in die Welt von „Tom Clancy’s The Division 2“ stürzen werde. Und so bin ich auch in Washington gelandet und war am Anfang schon sehr angetan vom optischen Unterschied zu New York aus dem Vorgänger. Alleine schon die ganzen unterschiedlichen Tiere, die durch die Straßen flitzen. Ab und zu habe ich mich gefühlt wie im Film „I am Legend“. Die Geschichte weiter zu erzählen und in eine weitere Stadt zu verlagern ist eine gute Idee. Leider wird die Geschichte aber genauso schleppend erzählt wie im ersten Teil. Sie ist nur Mittel zum Zweck. Natürlich hat man die bekannte Mischung aus Deckungsshooter mit RPG beibehalten. Auch die unterschiedlichen Waffen und Ausrüstungsgegenstände können wieder modifiziert werden. Hier wurde ein bisschen angepasst, aber ich persönlich finde die ganze Mechanik dahinter jetzt einfacher. Die Varianten sind aber trotzdem genauso vielfältig. Neu sind die drei Spezialisierungen, die man ab Stufe 30 spielen kann. Altbekannt ist auch die Dark Zone. Von diesem PVE-PVP Areal gibt es im Stadtgebiet drei Stück, wo man tollen Loot abstauben, aber genauso schnell das Zeitliche segnen kann. Aber diesmal gibt es auch einen reinen PVP Bereich mit zwei Spielmodi und ein integriertes Clansystem. Leider gibt es aber technisch einiges zu bemängeln. Die Texturen laden nach und es gibt einige Bugs. Die Gegner KI wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert, aber trotzdem gibt es ab und zu Aussetzer. Und warum ist mein Charakter stumm? Konnte man nicht eine/n Sprecher/in engagieren um meine Spielfigur lebendiger wirken zu lassen? Und warum sehen Teammitglieder keine Wegpunkte von anderen? Trotz allem stellt das Spiel eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger dar. Es macht wahnsinnig viel Spaß alleine oder im Team durch die Straßen Washingtons zu looten. „Tom Clancy’s The Division 2“ ist ein toller Nachfolger und für Fans von Deckungs- und Lootshootern sicher eine der besten Kaufoptionen. Mal sehen auf wie viele Spielstunden ich hier komme. ;)

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